Fazit: Insgesamt war diese Probe genußreicher als "SB Deutschland 2001" Teil 1 und Teil 2. Wie bei diesen Proben waren die preiwertesten Weine wieder mal die Sieger.
Naheliegende Erkenntnis: wenn zuviel gewollt wird ("Wir machen jetzt mal einen großen Spätburgunder") dann geht das wohl öfters in die Hose.
Klebstöff und etwas ätherisches. Alkohollastig, viel Fruchtsüße,
Kräuter. 88 PP
4. Stodden Spätburgunder JS 14 %
Stinker. Stall, Mist, Milchsäure, dünn und sauer. Ein Schreck-
gespenst! 75 PP
5. Knipser LaumersheimerKirschgarten 13,5 %
...... ??
83 PP
6. Salway Oberrotweiler Kirchberg*** 13,5%
Schöne frucht, elegant, würzig und Lang. Macht viel Spaß und
streitet sich mit dem breuer um Platz 1. 89 PP
7. R + C Schneider Spätburgunder -R- 13 %
Sehr dunkel, viel Extrakt. Wirkt etwas überkonzentriert. Trotzdem
recht angenehm. 86 PP
8. M. Waßmer Schlatter Maltesergarten 13,5 %
Dunkel, etwas alkoholisch. Wirkt "gewollt", kein schöner Trinkfluß. 84 PP
Zum Auftakt gabe es zum vierten mal diesen Wein:
2003 Saumagen Auslese tr. Köhler Ruprecht
Ole hatte ihn diesmal etwa 12 Stunden in der Karaffe gelassen. Bei den drei Proben "2003 Riesling trocken" stand der Wein jedesmal unter Korkverdacht. Diesmal kam ein solcher nicht auf. Mein
Liebling wird er trotzdem nicht. Eigenartige Aromatik und knochentrocken.
Der Abschluß:
2002 Schönleber Auslese (Lage?)
Herrliches Zeug am Ende eines sehr schönen Abends. Vier Personen sind eine gute Zahl für eine Weinprobe. Hätte ich auch nicht gedacht.
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