Weingut Melsheimer 2007









1. Melsheimer Riesling QbA tr 12%
2. Reiler Mullay-Hofberg QbA tr 12%
3. Reiler Goldlay Kabinett tr 11%
4. Reiler Mullay Hofberg „Langeberg“ Kabinett tr 11,5%

 

Die ersten vier Weine waren für mich eine Zumutung. Geprägt von einer aggressiven, unreif wirkenden Säure ließen sie bei mir keinerlei Trinkfreude aufkommen. Die Punkte lagen zwischen 78 und 82, was im Rückblick eigentlich noch zu viel war.

5. Reiler Mullay Hofberg Spätlese tr 13%

 

Die Hofberg Spätlese war der erste Wein, der mir gefiel. Gelbe Früchte, schöner Körper, dicht. Die vergebenen 89 Punkte sind bestimmt zuviel, aber nach den vier Säuremonstern gab es einfach einen Bonus.

 

6. Reiler Mullay Hofberg „Kellerchen“ Spätlese tr 13%

 

Das Kellerchen war dann wieder auf dem Niveau der ersten vier Weine. Er kostet ab Hof  14,90 €, Preis und Qualität fallen hier schon ziemlich auseinander.

 


7. Reiler Mullay Hofberg Spätlese 8%

 

Nun kam restsüß an die Reihe. Mein erster Eindruck von der Hofberg Spätlese „Limo“. Ganz so schlimm war es beim zweiten Schluck nicht mehr, aber für mehr als 83 PP hat es nicht gereicht.

8. Reiler Mullay Hofberg „Schäf“ Spätlese 7,5%

 

Der „Schäf“ hatte zu beging einen mächtigen Schwefelstinker. Nach einer Weile verflog dieser, zurück blieb ein runder, harmonischer Wein. Die Süße wirkt noch etwas vordergründig, was aber bei einem so jungen Wein kein Wunder ist. Ich vergab 90 PP. Vielleicht ein bis zwei Punkte zuviel.

9. Reiler Mullay Hofberg Auslese # 34 7,5%

 

Bei der Hofberg Auslese kam Freunde in der Runde auf. Sehr klar, viel Aprikose, sehr schönes Süße-Säure-Spiel. Viel Zukunft. Der Preis für die ganze Flasche: 18 €, dass hat schon Schnäppchen Charakter. Von mir gab es 93+ PP.

Fazit: Der Jahrgang 2007 bringt offenbar alte Moselverhältnisse mit sich. Die trockenen Weine kann man sich ersparen, außer man ist Masochist.

 


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